Individuelle Gesundheitsleistungen - IGEL - Schwangerschaft
Alpha-Fetoprotein (AFP)
Allgemeines
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AFP ist eine Substanz aus dem Blut, das alle Feten während ihrer Entwicklung produzieren und im Blut der Schwangeren gemessen werden kann. Die Menge des AFP im Blut kann auf mögliche Probleme des sich entwickelnden Fetus hinweisen, der dann durch genauere Tests untersucht werden muß.
Zeitraum
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zwischen der 14. und 21. Schwangerschaftswoche
Indikation
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Die AFP-Bestimmung wird gegenwärtig als Suchtest eingesetzt, um Defekte im Neuralrohr (eine Öffnung des Hirns oder des Rückenmarkes wie die Spina bifida =offener Rücken) zu erkennen.
Durchführung
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Blutentnahme bei der Schwangeren
Bemerkung
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Ein erhöhter oder erniedrigter Wert ist eine Indikation, um weitere Untersuchungen wie Ultraschall oder eine Amniozentese (Fruchtwasserpunktion) durchzuführen. Da AFP-Werte vom Schwangerschaftsalter abhängen, ist ein Fehler in der Altersbestimmung ein häufiger Grund für anscheinend anormale AFP-Werte. Daher wird zum Datieren der Schwangerschaft normalerweise zunächst eine Ultraschall-Untersuchung als erster Test empfohlen. Sollte sich dabei kein offensichtlicher Grund für die hohen oder niedrigen AFP-Werte zeigen, wird dann die Amniozentese als weiterer diagnostischer Schritt vorgeschlagen. Man darf nicht vergessen: die meisten hohen oder niedrigen AFP-Werte bei der Mutter führen trotzdem zu einer vollständig normalen Schwangerschaft!
Risiko
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Nach heutigen Erkenntnissen ist kein Risiko für Mutter und Kind bei sachgerechter Anwendung dieser Untersuchungsmethode zu erwarten.
Der Test ist keine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung und wird deshalb über Ihre Praxis in dem ihr angeschlossenen Laboratorium ausgewertet und mit Ihnen direkt abgerechnet.
Der sichere Ausschluss von Chromosomenstörungen ist nur durch eine Chorionzottenbiopsie oder Fruchtwasserpunktion möglich.
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